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Am häufigsten wird Botulinumtoxin zur Beseitigung
von Zornesfalten, horizontalen Stirnfalten und Krähenfüßen
verwendet.
Der "böse Blick" verschwindet durch die Injektion nur weniger Einheiten von Botulinumtoxin in die beiden Korrugator-Muskeln.
Danach kann die Stirnmitte nicht mehr in Zornesfalten gelegt werden.
Der Effekt ist besonders wirkungsvoll, weil der vorher müde und verkrampfte
Gesichtsausdruck offener, freundlicher und entspannter wirkt.
Wichtige Voraussetzung
für ein optimales Ergebnis bei der Faltenglättung
mit Botulinumtoxin A ist die genaue Kenntnis der Anatomie der Gesichtsmuskulatur.
Etwa 25 Gesichtsmuskeln sind zum Teil mit Faserzügen miteinander verbunden
und treten als Agonisten und Antagonisten bei der mimischen Bewegung in Aktion.
Sie bilden ein muskuläres System, das in seinem Zusammenspiel das Gebärdenspiel
des Menschen, das heißt die Mimik, darstellt. Während der Gesichtsalterung
verändern sich Aufbau und Funktion der mimischen Muskulatur.
Hier ist
die Kenntnis der gegensätzlichen Wirkung der Gesichtsmuskulatur
bei der Ausschaltung von bestimmten Muskelgruppen für einen erfolgreichen
Einsatz von Botulinumtoxin A unerlässlich.
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