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Dr.med. Martin Zoppelt - Dermatologie und
Kosmetische Ästhetische Medizin


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Schwitzen (Hyperhidrosis)

Bei sommerlichen Temperaturen ist es völlig normal, bei körperlicher Anstrengung wird es toleriert, und in der Sauna legt man es sogar darauf an, dass die salzigen Tropfen aus den Poren rollen.

Schwitzen ist für die Wärmeregulation ein lebenswichtiger Vorgang. Verfärbt sich aber trotz morgendlicher Dusche, Puder, Deoroller und Parfüm die rote Bluse oder das graue Hemd verräterisch an den markanten Stellen, sorgt dies schon bei normal Transpirierenden für Unbehagen.Wie hoch müssen dann erst Peinlichkeit und Leidensdruck bei krankhaft erhöhter Schweißbildung sein!

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Schweißdrüsen absaugen, mehr dazu finden Sie Hier:

Botulinumtoxin-Therapie (BOTOX®) der Hyperhidrosis

Ursprünglich wird diese Therapie in der Neurologie zur Behandlung von Muskelverkrampfungen eingesetzt.
Botulinumtoxin ist ein Nervengift, das die Absonderung des Schweißes unterbindet. Schweißdrüsen erhalten einen nervalen Impuls zur Absonderung ihres Sekretes.

Dieser Nervenimpuls wird über den Botenstoff Acetylcholin übertragen. Durch das Bakteriengift Botox wird dieser Übertragungsstoff unwiederbringlich geblockt, die Schweißabsonderung somit temporär gehindert. Botox wird durch angepaßte Dosen in Form von Hautinjektionen verabreicht.

Die vom Schwitzen betroffenen Hautareale werden hierbei mit Einstichen versehen.
Die Anzahl ist von der Art der Hautfläche wie der Intensität des Schweißflusses abhängig. Es fallen bei der Botox-Therapie keine nennbaren Nebenwirkungen an.